Crocodile Hunter - Auf Crash-Kurs

GENRE: Komödie
DARSTELLER: Steve Irwin, Terri Irwin, Magda Szubanski, u.a.
REGIE: John Stainton, Australien/USA 2002
FILMLÄNGE: 91 Minuten
 

 

                                                                  

 


"Crocodile Hunter - Auf Crash-Kurs" - Inhalt und Kritik:

Irgendwo im Weltraum. Ein Satellit verlässt - trotz aller Anstrengungen des Bodenpersonals - seine Umlaufbahn und rast auf die Erde zu. Nach einer gigantischen Explosion bleibt von dem Satelliten lediglich ein kleines rundes Metallteil übrig.

Und dieses landet schließlich im australischen Hinterland, genauer gesagt im Norden von Queensland, wo es ausgerechnet von einem monströsen Krokodil verspeist wird...
Nicht weit von diesem kuriosen Ereignis entfernt dreht Steve Irwin, seines Zeichens Krokodiljäger, Wildnisexperte und lebende Action-Legende, gemeinsam mit seiner Frau Terri Irwin eine Dokumentation über Australiens seltene Tiere. Gerade hat er ein besonders hübsches Echsen-Exemplar vor die Kamera bekommen.

Jetzt stellt der passionierte Tierfreund es in aller Ausführlichkeit seinem Publikum vor. Unterdessen herrscht im Hauptquartier der CIA im US-amerikanischen Langley Krisenstimmung. Denn bei dem abgestürzten Weltraumvehikel handelt es sich um einen Spionagesatelliten der US-Regierung. Da sich in der Black Box Informationen von derartiger Brisanz befinden, dass der Fortbestand der Welt gefährdet scheint, muss diese unter allen Umständen gefunden werden.

Deshalb schickt die CIA ihre beiden besten Undercover-Ermittler, die Agenten Bob Wheeler (Lachy Hulme) und Vaughan Archer (Kenneth Ransom), zur Bergung nach Australien.
Dort ist mittlerweile noch jemand auf das Krokodil, das die geheimen Daten in seinem Magen mit sich herumschleppt, aufmerksam geworden, allerdings aus ganz anderen Gründen.

Die dicke alte Brozzie (Magda Subanski) ist Viehzüchterin und will dem aggressiven Tier, das in ihrer Herde schon zu viel gewildert hat, endlich den Garaus machen. Dass Krokodile in Australien unter Artenschutz stehen, ist der Alten natürlich völlig egal. Aber Terri und Steve Irwin nicht. Als die beiden Naturschützer davon Wind bekommen, dass ein rund dreieinhalb Meter langes Salzwasserkrokodil abgeschossen werden soll, sind sie sofort zur Stelle - inklusive Kamera, versteht sich.

In einer Nacht- und Nebel-Aktion fahren sie mit ihrem Boot den Fluss ab und werden tatsächlich fündig. Steve, der schon als Kind mit seinem Vater Krokos gejagt hat, springt kurzerhand ins Wasser und liefert sich mit dem riesigen Reptil einen wahren Ringkampf, quasi Mann gegen Mann. Tatsächlich gelingt es dem behänden Naturfreund, sein Gegenüber zu überwinden und ihm das gefräßige Maul zuzubinden.

Für Steve und Terri ist eines klar: Dieses Krokodil ist äußerst aggressiv und muss dringend umgesiedelt werden.
Während die Irwins auf ihrer Fahrt mit kostbarer Fracht jede Menge weiterer seltener (eine Vogelspinne), hilfloser (ein Baby-Känguru) oder auch gefährlicher Tiere (eine Fierce Snake, die vielleicht giftigste Schlange der Welt) einsammeln, haben sich längst die Top-Agenten Wheeler und Archer an ihre Fersen gesetzt.

Denn da die ominöse Black Box mit einem Sender ausgestattet ist, können die beiden auf ihrem Monitor jederzeit erkennen, wo sich das Corpus Delicti befindet. Im Hauptquartier der CIA hat man unterdessen eine schreckliche Entdeckung gemacht. Wo immer in letzter Zeit auf der Erde nach hochbrisantem politischem Material gefahndet wurde, waren auch die Irwins stets zur Stelle.

Ist es tatsächlich möglich, dass sich hinter diesen harmlosen Naturschützern und Wildhütern gemeingefährliche und international gesuchte Spione verbergen...?



Der Clou an diesem Film ist Steve Irwin – der Reporter des „Discovery Channels“ spielt sich selbst und wirkt nicht so, als ob er schaupielert. Die Rahmenhandlung mit den CIA-Agenten ist absolute Nebensache und in weiten Teilen auch absolut überflüssig. Das negative an dem Film – zumindest in Deutschland – ist die Synchronisation. Wer um alles in der Welt hat beschlossen, dass Irwin auch im Deutschen verzweifelt mit gestelztem amerikanischen Akzent sprechen muss!? Das nimmt dem Film dann genau jene Glaubwürdigkeit, die der dokumentarische Stil ihm geben will. Also: Wer die Möglichkeit hat, sollte ihn unbedingt auf Englisch sehen. So schwer ist es dann auch nicht, ihn zu verstehen – vielleicht abgesehen von den biologisch-exakten Bezeichnungen der wilden Tiere.
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