Schlangen in Australien (OZ)

 

präsentiert von Sarah

 

 

 

Inlandtaipan - Fierce Snake

(Oxyuranus microlepidotus)

Die giftigste Schlange der Welt

         

 

 

 

Kennzeichen:

 

Länge:               bis zu ca 170 cm

Vorkommen:      Zentrum Australiens und anliegenden Wüstengebieten im SW von QLD,im Westen von NSW

                          und im Nordosten von SA

Fortpflanzung:   eierlegend, 9-12 Eier

 

 

Der Inland Taipan ist nach dem jüngsten Stand der Forschung die giftigste Schlange der Welt.Das neurotoxische Gift des Inlandtaipans wirkt auf das zentrale Nervensystem des Opfers und lähmt den Teil des Gehirns der für die  Lebensfunktionen notwendig ist.

 

Das Gift des Inlantaipans ist dreimal gifitiger als das ihres Verwandten dem Küstentaipan. Mit einem Biss kann diese Art 250.000 Mäuse oder 100 erwachsene Männer töten!

 

Tatsächlich frisst der Inlandtaipan Kleinsäuger jedoch nicht in dem genannten Ausmaß.

Der Inlandtaipan versteckt sich in dem Bau anderer Kleinsäuger (deren Bewohner er vorher vermutlich gefressen hat), in tiefen Erdlöchern oder in Felsspalten.In der kühleren Jahreszeit jagt die Schlange in den frühen Morgenstunden und am Nachmittag. In den heißen Monaten des Jahres ist diese Art nachtaktiv.

 

Es gibt zwei Farbvarianten: Die orangbraune und die olivfarbene Variante.Erstere weist einen braunroten oder braungelben Bauch auf, der Kopf selbst ist meist schwarz. Bei der zweiten Variante haben Bauch und Kopf die selbe Farbe.Beide Varianten haben ein schwarzes Fleckenmuster auf ihrem Körper.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mulgaschlange - King Brown Snake

(Pseudechis australis)

Die zweit giftigste Schlange der Welt

Gattung:

Der englische Name der Mulgaschlange führte irrtümlicherweise zu der Annahme,dass diese Art zu den Braunschlangen gehört.Die Mulgaschlange gehört jedoch zu den Schwarzottern.(Giftnatttern)

 

Kennzeichen:

Die Mulgaschlange erreicht ein maximal Länge von bis zu 3 Metern.Die Grundfarbe variiert einfarbig zwischen einer kupferfarbenen und einer braunen Grundfarbe.Jede einzelne Schuppe hat eine schwarze Spitze oder ist schwarz umrandet, was ihr ein schwarzes Netzmuster verleiht.Die Bauchseite ist cremefarben.Der Kopf setzt sich nur geringfügig vom schlanken Körper ab.Die Augen besitzen im Gegensatz zu Pythons runde Pupillen.

 

Lebensraum:

Die tagaktive Art ist weit verbreitet.Ihr Lebensraum erstreckt sich vom tropischen Regenwald bis zu den Wüsten des Landesinneren.

Im Süden und im Norden bei hohen Temperaturen ist diese Giftnatter nachtaktiv.

 

Herkunft:

Die Mulgaschlange ist in fast ganz Australien beheimatet.Ausgenommen sind die Gebiete im äußersten Süden und Südosten, im Bundesstaat Victoria und auf Tasmanien.

 

Beute:

Diese mit dem Taipan eng verwandte Art ernährt sich von kleinen Säugern,Reptilien,anderen Schlangen (auch kannibalistisch) und Fröschen.

Zur Abwehr hat die Mulgaschlange eine spezielle Taktik. Bei Gefahr richtet sie ihren Vorderkörper auf.Gleichzeitig reißt sie das Maul auf und spreiz den Nacken leicht ab.

 

Fortpflanzung:

Diese Art ist oviparous(eierlegend).Die Mulgaschlange bebrühtet ihre Eier.

 

Im Norden Australiens ist der Bestand der Mulgaschlange durch die Agakröte gefährdet( Cane toad), da die Schlangen  die Agakröte mit einheimischen Kröten verwechseln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Küstentaipan - Coastal Taipan

(Oxyuranus scutellatus)

Die dritt-giftigste Schlange der Welt

Kennzeichen:

                                   

Länge:                bis zu 3 Meter

Vorkommen:       Küstenregionen von QLD bis NSW,desweitern im Nordwesten Australiens,in den Regionen des

                          NT und auf der Cape York Halbinsel

Fortpflanzung:     Über die Paarung in freier Natur ist bisher wenig bekannt. Bekannt ist, dass die Art 10- 20 Eier

                          legt.

 

Dieser Verwandte des Inlandtaipans ist die drittgiftigste Schlange der Welt!!! Wie sein Vetter ernährt sich der Küstentaipan von Kleinsäugern besonders von Ratten und kleineren Beuteltieren.

 

Der bodenbewohnende Küstentaipan lebt in den verschiedensten Räumen.Dazu gehören neben Savannen und lichten Wäldern auch offene Graslandschaften und  Randgebiete des Regenwaldes.

 

Dort versteckt sich der Küstentaipan während seiner Ruhephasen in Felsen,verrotteten Baumstämmen und Erdbauten kleiner Säuger.

 

Am Vormittag oder in der küleren Jahreszeit am Nachmittag ist der Küstentaipan auf Jagd.In den Sommermonaten überwiegend nachts.

 

Der große lange Kopf setzt sich deutlich vom Körper ab. Der Rücken dieser Art ist schwarz bis orangebraun gefärbt. Bauch und Seiten des Kopfes sind hingegen hellbeige gefärbt. Auffällig sind die großen Augen deren Pupillen rund sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Todesotter - Death-Adder

(Acanthphis antarcticus)

 

Die neunt-giftigste Schlange der Welt

 

 

Kennzeichen:

Die sogenannte Todesotter hat einen plumpen,dicken Körper,der in einem kurzen Schwanz endet.Im Norden haben Todesottern eine weiße Schwanzspitze im Süden hingegen eine schwarze.

 

Im Gegensatz zu anderen Giftnatterarten wird diese Art nur 40 cm bis max. 1 Meter.

 

Es gibt mehrere Farbvarianten die zwischen rot, grau oder braun je nach der Region, in der sie vorkommen, variieren.Der Körper wird von gleichmäßigen Querbändern überzogen,die jeweils dunkler oder heller als die Grundfarbe des Tieres sind.

 

Der Kopf setzt sich deutlich vom Hals ab und ist breit und fast dreieckig wie der einer Viper geformt. Signifikant sind die überstehenden Brauenschilder und die raue Beschuppung am ganzen Körper.Die Pupillen haben eine eliptische Form.

 

 

Lebensraum:

Die Todesotter bevorzugt trockene Sandböden mit Bäumen und Sträuchern ,wie sie im Outback zu finden sind, ebenso lichte Wälder und gelegentlich auch Sumpfgebiete.

 

 

Herkunft:

In Australien gibt es 2 Arten der Todesottern.Die nördliche Todesotter (Acanthophis pyrrhus),die die Wüstenregionen in Zentral-und Westaustralien bewohnen und A.antarcticus die in ganz Australien bis auf Victoria und Tasmanien bewohnen. Außerdem gibt es eine Insel,die als Insel der Todesottern bekannt ist.Sie heißt Magnetic Island.

 

Beute und Jagdtechnik:

Die Todesottern lauern halb vergraben im Boden auf kleine Säuger ,Vögel und Echsen, Frösche ,Mäuse und Ratten.Sie benutzen ihr Verhorntes Schwanzende als Köder.Die Beutetiere vermuten einen Wurm und laufen in die Falle.

 

Fortpflanzung:

Diese Art ist lebendgebärend und bringt bis zu 20 Jungtieren zur Welt.

 

 

 

 

Wird fortgesetzt!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

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